Grasmilben erkennen und bekämpfen



Im Frühjahr, wenn die Sonne herauskommt, dann kommen auch die Larven der Grasmücke aus dem Boden. Sie bevölkern die Spitzen der Grashalme und warten dort auf einen neuen Wirt, um sich weiterzuentwickeln. Von den Spitzen der Grashalme gelangen Sie auf die Füße der Menschen, die gern barfuß über den Rasen laufen. An den Füßen bleiben die wählerischen Tierchen natürlich nicht, sie krabbeln weiter auf der Suche nach einer dünnhäutigen, und vielleicht feuchtwarmen Körperstelle.

Das können Knöchel und Unterschenkel sein, aber auch die Kniekehlen oder die Achselhöhlen. Die Larven haben sichelförmige Beißwerkzeuge und können damit in die Haut eindringen. Ein Eindringen sondern Sie einen Speichel ab, der die oberste Zellschicht der Haut aufweichen soll. Stark juckende rote Quaddeln, die sich innerhalb von 24 Stunden nach dem Biss bilden, sind eine Abwehrreaktion auf das Sekret. Dieser unangenehme Juckreiz kann bis zu 14 Tage anhalten und in den ersten Tagen nach dem Biss sogar noch schlimmer werden.

Bei Grasmilben bloß nicht Kratzen

Erste Reaktionen auf einem Milbenbiss treten in der Regel erst mehrere Stunden nach der Bewegung im Freien auf. Deshalb ist die Diagnose auch so schwer, denn fast niemand bringt sie mit Grasmilben in Verbindung, viel häufiger werden sie für Mückenstiche gehalten. Zum Glück ist so ein Biss zwar sehr unangenehm, aber in der Regel trotzdem harmlos. Grasmilben saugen weder Blut, noch übertragen sie irgendwelche Krankheiten. Lediglich durch verstärktes Kratzen kann es zu Entzündungen auf der Haut kommen. Deshalb sollte natürlich das Kratzen vermieden werden, wenn sich Quaddeln auf der Haut abzeichnen. Was dagegen sehr gut hilft, ist ein in Alkohol getränkter Wattebausch, mit dem die Miniwunde desinfiziert wird. Gegen den Juckreiz gibt es hervorragende Salben aus der Apotheke. Wer keine Salbe zur Verfügung hat, kann als Alternative auch Zitronensaft oder Essig benutzen. Sogar Salzwasser ist ein altbewährtes Mittel. In ganz schlimmen Fällen kann ein Arzt Kortisonsalbe oder ein Antihistaminikum verschreiben.