Hunde Grasmilbenallergie Vorbeugung



puppy-1158315_640Eine Allergie ist etwas sehr unangenehmes, das weiß jeder, der davon betroffen ist. Die meisten wissen allerdings auch, was Sie gegen Ihre Allergie unternehmen können. Bei einem Hund ist das ganz anders. Der arme Kerl kann nicht begreifen, was mit ihm passiert. Eine der häufigsten Allergien bei Hunden ist die Grasmilbenallergie. Sehr oft werden davon vor allem kurzhaarige Rassen betroffen. Woran das liegt, kann bislang niemand wirklich richtig sagen.

Wobei entsteht die Grasmilbenallergie?

Diese Allergie entsteht vor allem dann, wenn die Hunde durch das hohe Gras flitzen. Durch das scharfe Gras entstehen oft kleine Verletzungen, die mit dem bloßen Auge gar nicht erkennbar sind. Die Grasmilben, die sich vorzugsweise auf feuchtem Gras aufhalten, nisten sich in diesen kleinen Wunden ein und sorgen zuerst für einen furchtbar heftigen Juckreiz. Aus diesem Juckreiz können dann Rötungen und Schuppenbildungen hervorgehen, aber auch Haarausfall kann eine Folge der Grasmilben sein. Meistens werden genau die Partien betroffen, die jeden Tag wieder mit dem feuchten Gras in Berührung kommen.

Wie kann man dem Tier helfen?

Natürlich ist es keine Lösung, dem Hund das Toben auf dem Rasen zu verbieten oder ihn ständig an der Leine zu halten. Viel besser ist es, den Hund nach dem Spaziergang gründlich abzutrocknen und die betroffenen Körperpartien sofort mit einem speziellen Waschgel abzuwaschen. Dieses Gel oder die Lotion sollten möglichst rückfettend sein, damit die Haut nicht nur gereinigt, sondern gleichzeitig auch gepflegt wird. In leichten Fällen der Allergie kann diese Maßnahme schon vollkommen ausreichend sein.

Wenn die Grasmilbenallergie allerdings schon zu Hautirritationen geführt hat, muss zu stärkeren Mitteln gegriffen werden. Wenn der Hund sich schon ständig leckt oder sich Schuppen und Pusteln gebildet haben, sollte das Tier ein bis zweimal am Tag mit einem medizinischen Spray behandelt werden. Zusätzlich muss der Hund alle 2-3 Tage gebadet oder geduscht werden. Erst wenn sich eine Besserung einstellt, kann das häufige Duschen und Baden wieder reduziert werden.